Sterben, Tod & Trauer

Sag mir wo die Menschen sind!

Fast jeder Mensch hat in seinem Leben bereits einen geliebten Menschen oder nahen Angehörigen verloren. Manchmal kann man sich von dem Sterbenen noch verabschieden, doch oft tritt der Tod auch völlig überraschend ein, etwa durch eine Embolie, einen Herzinfarkt oder Unfall.

Ob man sich noch verabschieden und dem Sterbenen in seinen letzten Stunden oder Minute beistehen konnte, oder ob der Verlust plötzlich und unerwartet kam, hat nichts mit der Schwere und Länge der Trauerbewältigung zu tun. Auch durch das Begräbnis ist die Trauer noch lange nicht abgeschlossen.

 

Hilflosigkeit bei der Trauerbewältigung

Gesprochene Gedanken nach einem Entschluss

Anonymes Feld auch mit ausgestreuter Asche | Wenn unbedacht die Entscheidung zu Bestattungsarten gefallen ist, sind die Friedhofsverwaltungen oft zu "hilflosen" Maßnahmen gezwungen | Fürsorge - nur am Sammelplatz möglich | Ausgestreute Asche - menschenwürdige Ruhestätte ? | Würdevolle Urnengrabanlagen als Ort der Begegnung und des Erinnerns | Kostengünstige Urnengrabanlagen ohne jeglichen Pflegeaufwand | Bei manchen Urnengrabanlagen, hat man jederzeit die Möglichkeit, wichtige Trauerarbeiten zu leisten. Man muss jedoch nicht | In der Realität sieht alles anders aus. Die Trauernden bedauern den Schritt, ihre Toten ohne die Möglichkeit einer persönlichen und individuellen Trauerbewältigung bestattet zu haben. Es fehlt der Platz für Trauerrituale. Das Bedürfnis nach dem Tod einem lieben Verstorbenen etwas zu hinterlassen, etwas tun zu können, oft ohne Kenntnis und zu schnell wurde die Entscheidung über eine Bestattungsart ohne Grabpflege getroffen.