Stein Hanel fertigt Gedenkstein für den „Club“

v.l.n.r. Niels Rossow Kaufm.Vorstand 1. FCN, Alexander Hanel, Harald Hanel Foto: Stein Hanel / Rokstyle

Der 1. FC Nürnberg hat am Freitag, 03.05.19, den Gedenkstein "Zur Burenhütte – Der Geburtsort des 1. FC Nürnberg" enthüllt. Am 04.05.19 feiert der 1. FC Nürnberg sein 119- jähriges Jubiläum. Einen Tag zuvor hat der Club einen Gedenkstein am Sportpark Valznerweiher aufgestellt. Der Gedenkstein ‚Zur Burenhütte – Der Geburtsort des 1. FC Nürnberg‘ wird vorübergehend am Trainingsgelände des 1. FCN stehen, bevor er an seinen richtigen Ort in der Deutschherrnstraße 11 (wegen einer Baustelle aktuell nicht zugänglich) – heute ist dort das Deutschherrnkarree beheimatet – umziehen wird.

Schon 1888 betreiben einige Nürnberger Gymnasiasten auf der Deutschherrnwiese und der Peterheide erstmals in Nürnberg ein dem Rugby ähnliches Fußballspiel. Da es keine Nachwuchsspieler gibt, schläft das Fußballspielen wieder ein. Im Frühjahr 1900 verschickt der ehemalige Gymnasiast Christoph Heinz an seine Mitspieler aus Schulzeiten einen Aufruf zu einer Versammlung „zwecks Wiederaufnahme des Fußballspiels“. Insgesamt 18 junge Männer finden sich daraufhin am 4. Mai 1900 im Wirtshaus „Zur Burenhütte“ in der Deutschherrnstraße 11 ein. Sie gründen den 1. Fußballclub Nürnberg.

Erinnerungskultur 

Dies ist die Geburtsstunde des 1. FCN, der aufgrund seiner späteren Erfolge schon bald in ganz Deutschland und darüber hinaus nur noch der „Club“ genannt werden sollte. Mit neun Deutschen Meisterschaften und vier Deutschen Pokalsiegen ist der Club einer der erfolgreichsten Fußballvereine in Deutschland. Zur Erinnerung an die erste Heimat des Clubs fertigte das Leutershausener Familienunternehmen Stein Hanel den Gedenkstein. Dieser wurde im Clubdesign entsprechend in schwarzen und roten Granit gefertigt. Das Club-Logo wurde handwerklich im Stein eingearbeitet und entsprechend der Vereinsfarben patiniert. Auch das Fundament kam von einem Unternehmen aus Leutershausen, dem Baugeschäft Mohr. „Ich freue mich, dass zwei Leuterhäuser Firmen maßgeblich bei dem Gedenkstein beteiligt waren“ so Alexander Hanel.